Programmarchiv Literaturhaus Rostock

10. Oktober 2020 | 10:00 Das Junge Literaturhaus präsentiert: Musiktheater Cammin: »Dornröschen aus der Schlossküche erzählt«

Musikalisches Theaterstück für Kinder von 6 bis 10 Jahren [mehr]

Zwölf gold‘ne Teller für dreizehn Zauberfeen?  Wie soll das geh‘n?
Der königliche Koch Franz Tuppe und sein Küchenjunge Bertram sind bei den letzten Vorbereitungen für das große Hochzeitsmahl im Dornröschenschloss. Doch wie find alles an? Wie lernte Dornröschen ihren Prinzen kennen und warum wuchs um das Schloss diese undurchdringliche Dornenhecke? Koch und Küchenjunge erzählen die Geschichte mit Bürsten und Besen, mit Töpfen und Pfannen, mit Deckeln und Kannen, mit Gesang und den verschiedensten Instrumenten. Ort: Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus), Doberaner Straße 21, 18057 Rostock Eintritt frei; um Anmeldung unter reservierung@literaturhaus-rostock.de wird gebeten. Bitte angeben: Anzahl der Haushalte + 1 Adresse pro Haushalt + Telefonnummer. Dann müssen wir diese Daten nicht am Einlass erheben, und die Veranstaltung kann ohne Verzögerung beginnen. Danke im Sinne aller Gäste!
Die Daten werden nach 4 Wochen gelöscht.

06. Oktober 2020 | 20:00 102 grüne Karten zur Rettung der Welt - Katapult-Magazin

Buchpräsentation und Diskussion mit Juli Katz und Julius Gabele vom KATAPULT Magazin Moderation: Christine Decker (Heinrich-Böll-Stiftung MV) & Emily Grunert (Literaturhaus Rostock)[mehr]

Wie viele Bäume gibt es pro Mensch? Und wie viel der Erdoberfläche ist zubetoniert? Fliegen oder nicht? SUV oder E-Scooter? Papier oder Plastik? E-Book oder Printausgabe? Und überhaupt: Bestimmen wir als Einzelne über die Zukunft der Welt, oder ist vor allem die Politik gefordert? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden sich in den erschreckenden, erhellenden und Mut machenden Karten von Deutschlands innovativstem Magazin. KATAPULT baut aus sozialwissenschaftlichen Statistiken und Studien übersichtliche Grafiken. Auf einen Blick wird klar, wie dramatisch der Zustand der Erde ist – aber auch, wie leicht es wäre, ihn zu verbessern. Am 06. Oktober stellen mit Juli Katz und Julius Gabele zwei Redakteur*innen des Greifswalder Magazins ihre alltägliche Arbeit zwischen Grafik, Statistik und Text vor. Auf der Bühne erläutern sie die Aufgaben von modernem Printjournalismus und ihre Social-Media-Strategien und erzählen, was sie selbst für die Nachhaltigkeit tun.  KATAPULT baut aus den Statistiken und Studien der Sozialwissenschaften pointierte, unseren Blick neu justierende Grafiken. Die Artikel werden von Wissenschaftlern und Redakteuren verfasst. Das Magazin wurde 2015 in Greifswald gegründet und erscheint vierteljährlich in Deutschland, Österreich, Luxemburg, Liechtenstein und der Schweiz. Mehr über KATAPULT unter https://katapult-magazin.de/! Ort: Kulturhafen im Circus Fantasia (Warnowufer 55, 18057 Rostock) Eine Kooperationsveranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung MV und des Literaturhauses Rostock. Eintritt frei// um Anmeldungen über reservierung@literaturhaus-rostock.de bzw. via Anmeldeformular (unten) wird gebeten.

Bei Reservierungen per Mail bitte angeben: Anzahl der Haushalte + 1 Adresse pro Haushalt + Telefonnummer. Dann müssen wir diese Daten nicht am Einlass erheben, und die Veranstaltung kann ohne Verzögerung beginnen. Danke im Sinne aller Gäste!
Die Daten werden nach 4 Wochen gelöscht.

05. Oktober 2020 | 10:00 Trickfilmwerkstatt mit Stefanie Rübensaal

Ferienangebot vom Jungen Literaturhaus ab 8 Jahre[mehr]

Die Künstlerin Stefanie Rübensaal kommt zu Besuch und bringt viele schöne Kinderbücher von Kristina Andres mit! Wir lauschen den Geschichten und erlebe, was sie in uns auslösen. Welche Ideen kommen dir? Zusammen mit Stefanie wollen wir die Figuren der Erzählungen zum Leben erwecken und in Bewegung bringen. Wir malen und basteln - und mithilfe von Trickfilmtechnik und eurer Fantasie produzieren wir eigene kleine Abenteuer und bewegte Bildergeschichten. STEFANIE RÜBENSAAL, geboren am 30.04.1985 in Zürich, ist freischaffende Künstlerin in den Bereichen Lyrik, Zeichnen, Malerei,Grafik und Video. Hauptgebiet dabei ist das abstrakte und collageartige Arbeiten mit Video- und Animationstechniken, welches die unterschiedlichen Disziplinen verbindet. Die Werke präsentiert sie meist als Installationen, die poetisch und surreal anmuten. Sie wohnt und arbeitet seit Dezember 2019 in Rostock. http://www.ruebensaal.org/ Trickfilmwerkstatt mit Stefanie Rübensaal ab 8 Jahre. Zeit: 05. - 07. Oktober jeweils von 10 bis 15 Uhr. Anmeldung unter kipro@literaturhaus-rostock.de (Ansprechpartnerin: Juliane Foth) Teilnahmegebühr: 48,- Euro (inkl. Mittagessen)

02. Oktober 2020 | 10:20 erer

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26. September 2020 | 10:30 Auf den Spuren der Familie Mann

Literarischer Spaziergang mit dem Fotografen und Archivar Gerhard Weber[mehr]

Das Literaturhaus Rostock lädt ein zu einem literarischen Spaziergang „Auf den Spuren der Familie Mann“ mit dem Fotografen und Archivar Gerhard Weber.  Gerhard Weber sucht und findet die Geschichte(n) unserer Stadt in Archiven, Antiquariaten und in Gesprächen mit Zeitzeugen. Zuletzt veröffentlichte er den großartigen Text-Bild-Band „Kempowskis Rostock“. Doch auch die Schriftstellerfamilie Mann hinterließ einige Zeugnisse in der Hansestadt. In den Archiven ist belegt, dass der Urururgroßvater von Heinrich und Thomas Mann, Siegmund Mann (1687-1772), im Jahr 1711 nach Rostock zog. Noch heute erzählen die von der Familie Mann gestifteten Kirchenfenster in St. Marien von einer einflussreichen Kaufmannsfamilie. Wandeln Sie auf den Spuren der Familie Mann, hören Sie interessante Anekdoten & allerhand Wissenswertes zur Stadtgeschichte, Architektur und Literatur in Rostock! Treffpunkt: Kuhtor, Hinter der Mauer 2 Teilnahmegebühr: 5 €

22. September 2020 | 20:00 +++AUSVERKAUFT+++ Benjamin Maack: »Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein«

Lesung und Gespräch Moderation: Ulrika Rinke (Literaturhaus Rostock)[mehr]

Mit seinem großen, schwarzen Rollkoffer steht Benjamin Maack vor der Psychiatrie – nicht zum ersten Mal. Vier Jahre zuvor hatte er sich schon einmal eingewiesen, nach einem Nervenzusammenbruch. Die Diagnose: Depression. Die Krankheit, von der Maack dachte, er hätte sie besiegt, ist wieder zurück. In »Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein« berichtet der Autor von den letzten Nächten, die er nicht mehr im Ehebett, sondern auf dem Sofa verbringt, schlaflos, nervös, in Panik. Er erzählt von Medikamenten, ihren Nebenwirkungen, von Selbstmordgedanken und dem Schwanken zwischen Hoffnung und tiefer Verzweiflung. Kann er sich seiner Familie noch zumuten? Ist es richtig oder falsch, über seinen Zustand etwas auf Facebook zu posten? Und sind seine Depressionen wirklich eine Krankheit, die er besiegen kann? Oder ein Teil von ihm, mit dem er leben lernen muss? Benjamin Maacks Roman ist ein literarisches und zugleich entwaffnend ehrliches, persönliches Zeugnis vom Leben mit Depressionen – berührend und tragikomisch.
Benjamin Maack, geboren 1978, studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Volkskunde. Er veröffentlichte die Kurzgeschichten- und Gedichtbände »Du bist es nicht, Coca Cola ist es« {2004}, »DieWelt ist ein Parkplatz und endet vor Disneyland« {2007} und »Monster« {2012}.
Ort: Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus), Doberaner Straße 21, 18057 Rostock Eintritt: 7,– / 5,– erm.; Es gilt das Kulturticket.
Vvk.: in der anderen Buchhandlung, im Pressezentrum und bei mvticket.de  Hybrid-Veranstaltung: Live-Lesung und Stream: Streaming unter: twitch.tv/lithausrostock

19. September 2020 | 15:00 +++AUSVERKAUFT+++ Literaturland M-V: Helga Schubert im Gespräch mit Insa Wilke

Streaming unter: www.twitch.tv/lithausrostock[mehr]

Es war die literarische Sensation des Sommers: Mit 80 Jahren gewann Helga Schubert den Ingeborg-Bachmann-Preis, nachdem ihr eine erste Teilnahme im Jahr 1980 verwehrt geblieben war – die DDR gestattete ihr die Ausreise nicht. Im Corona-Sommer 2020 nahm Helga Schubert von ihrem Haus in Neu Meteln aus virtuell am Wettbewerb teil. Zu  ihrer eigenen Überraschung setzte sie sich mit der Erzählung »Vom Aufstehen« gegen 13 andere Kandidat*innen durch: Der autobiographisch grundierte Text, der parallel die Gegenwart mit einem zu pflegenden Ehemann und die wechselvolle Beziehung zur eigenen Mutter verhandelt, berührte und begeisterte Publikum und Jury. Maßgeblich beteiligt an Helga Schuberts Wiederentdeckung war die Literaturkritikerin und Bachmannpreis-Jurorin Insa Wilke, die sie als Kandidatin vorschlug und zum Einreichen eines Textes einlud. Wir bringen beide ins Gespräch und wollen Helga Schuberts Weg als Autorin nachverfolgen – beginnend mit der Erzählung, durch die Sarah Kirsch einst auf Schuberts außergewöhnliches Talent aufmerksam wurde. Helga Schubert, geboren 1940 in Berlin, lebt in Neu-Meteln (Nordwestmecklenburg). Nach dem Abitur 1957 arbeitete sie als Montiererin am Band, anschließend studierte sie klinische Psychologie und arbeitete bis 1987 in der Erwachsenenpsychotherapie. Seit 1977 war sie auch freiberufliche Schriftstellerin. Sie veröffentlichte Erzählbände, die sowohl in der DDR als auch in der BRD erschienen, u.a. »Lauter Leben«, »Das verbotene Zimmer«, »Anna kann Deutsch. Geschichten von Frauen«, sowie zahlreiche Kinderbücher.
Nach der verweigerten Ausreise zur Teilnahme an den »Tagen der deutschsprachigen Literatur« im Jahr 1980 war Schubert von 1987 bis 1990 selbst Jurorin des Wettbewerbs. Am Ende der DDR war sie Pressesprecherin des Zentralen Runden Tischs zur Vorbereitung der ersten freien Wahl 1990.
»Judasfrauen. 10 Fallbeispiele weiblicher Denunziation im Dritten Reich« erschien 1990 zuerst in der Bundesrepublik, dann in Italien, Japan und Frankreich. Auch in »Die Welt dadrinnen« (2003) beschäftigt sie sich mit dem Verhalten in der Diktatur, diesmal von Ärzten und Angehörigen gegenüber Psychiatriepatienten, die Opfer der »Vernichtung lebensunwerten Lebens« wurden.
Helga Schubert wurde u.a. mit dem Heinrich-Mann-Preis und mit dem Hans-Fallada-Preis ausgezeichnet sowie mit dem Drehbuchpreis für den DEFA-Film »Die Beunruhigung« (1982), der bei der Biennale in Venedig gezeigt wurde und zu den beim Publikum erfolgreichsten Filmen der DDR zählte.
Sie ist mit dem Psychologen, Maler und Schriftsteller Johannes Helm verheiratet. Beide zogen 2008 nach Nordwestmecklenburg in das Dorf Neu Meteln und eröffneten dort für seine Bilder eine Galerie mit regelmäßigen Kulturveranstaltungen, in denen Helga Schubert moderiert und neue Erzählungen liest.
Insa Wilke studierte Germanistik und Geschichte und wurde mit einer Arbeit über Thomas Brasch promoviert. Als Literaturkritikerin veröffentlicht sie u.a. in der Süddeutschen Zeitung und im Rundfunk. Sie war Mitglied verschiedener Jurys, derzeit u.a. für die SWR-Bestenliste, den Ingeborg-Bachmann-Preis und den Deutschen Verlagspreis. Insa Wilke ist Teil des »lesenswert quartetts« im SWR Fernsehen. Sie leitet das Mannheimer Literaturfest »lesen.hören« und wurde 2014 mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet. Ort: Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus), Doberaner Straße 21, 18057 Rostock Eintritt: 9,-/ erm. 7,- Euro Es gilt das Kulturticket (bitte anmelden unter: reservierung@literaturhaus-rostock.de). Vvk.: in der anderen buchhandlung, im Pressezentrum und bei mvticket.de  Ticketlink: https://bit.ly/3iV26hu Hybrid-Veranstaltung: Live-Gespräch und Stream: Streaming unter: twitch.tv/lithausrostock