Bild: © MFF Striegnitz

Happy Birthday Karl Marx!

Anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx zeigt das Netzwerk der deutschsprachigen Literaturhäuser in Zusammenarbeit mit dem Kulturpartner ARTE folgende Dokumentarfilme noch vor der Erstausstrahlung:

»Karl Marx und seine Erben«, Dokumentarfilm von Peter Dörfler und Jessica Krauss, ARTE/WDR/SWR 2018, 52 Min.

»Fetisch Karl Marx«, Dokumentarfilm von Simone Dobmeier und Torsten Striegnitz, ARTE/ZDF 2018, 52 Min.

Am vergangenem Dienstag, den 10.04., zeigte das Literaturhaus Rostock nach einer Einführung durch Professor Yves Bizeul den Dokumentarfilm »Fetisch Karl Marx«. Circa sechzig Gäste schauten gespannt zu; im Anschluss ergab sich eine angeregte Diskussion über die Aktualität des Marx‘schen Denkens – ein »Meister des Verdachts« sei Marx gewesen und kein Dogmatiker, so Prof. Bizeul.

»Fetisch Karl Marx« wird am Mittwoch, den 2. Mai, um 21.40 Uhr auf ARTE ausgestrahlt.

Weitere Ausstrahlungen auf ARTE:
Samstag, 28. April, ab 20.15 Uhr

»Karl Marx – der deutsche Prophet« (ARTE/ZDF)
Dokudrama mit Mario Adorf in der Titelrolle

anschließend »Marx und seine Erben« (ARTE/WDR/SWR)

Die Filme sind ab der Ausstrahlung auch für begrenzte Zeit in der ARTE-Mediathek abrufbar, ebenso wie die Webserie »Marie meets Marx«, eine fünfteilige Serie über die Bedeutung von Karl Marx und seinen Thesen für die heutige Gesellschaft. Abrufbar unter arte.tv/marx (ARTE/SWR)

Lesung & Gespräch zum Nachhören: Josefine Rieks mit »Serverland« bei NDR Kultur!

Josefine Rieks und Alexander Solloch (NDR Kultur) © Reiner Mnich

Falls Sie am 20.3. bei der Debüt-Lesung von Josefine Rieks nicht dabei sein konnten, bietet Ihnen der Sender NDR Kultur die Möglichkeit, den ganzen Abend nachzuhören: Heute Abend (8.4.2018) ab 20 Uhr im Sonntagsstudio oder über das Internet unter diesem Link. (Zum Glück gibt es, anders als in Josefine Rieks' Roman, das Internet noch!)

Wir danken dem Sender NDR Kultur für die Kooperation, Josefine Rieks für Einblicke in ihr spannendes Buch und Alexander Solloch für seine famose Moderation!

Unseren Rückblick auf den Abend, verfasst von Maxi Hoche (Prakikantin im Literaturhaus) finden Sie hier.


Literarisches Schreiben im Wochenend-Workshop: noch wenige freie Plätze

Für Schreib-Anfänger*innen und Ambitionierte bietet das Literaturhaus Rostock einen Kompaktkurs an, der Grundlagen schafft und Schreibübungen beinhaltet:

»Konflikt - Figur - Erzähler« heißt der Wochenend-Workshop unter der Leitung von Stephan Lesker (M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Rostock).

Der erste Kurstermin ist bereits ausgebucht. Im zweiten Wochenendkurs vom 21.-22. April 2018 sind noch wenige Plätze verfügbar.

Alle Informationen zu Kosten, Zeitumfang und Anmeldung finden Sie hier.
Informationen zu den regelmäßigen Schreibkursen finden Sie hier.


Preis der Literaturhäuser 2018

Jaroslav Rudiš © Labyrint Verlag

Das Netzwerk der Literaturhäuser verleiht in Kooperation mit dem Sender Arte den mit 15.000 Euro dotierten Preis der Literaturhäuser 2018 dem tschechischen Schriftsteller, Dramatiker, Drehbuchautor und Publizisten Jaroslav Rudiš.

Der im nordböhmischen Turnov geborene Autor studierte Germanistik, Geschichte und Journalistik in Liberec, Zürich und Prag, bevor er mit einem journalistischen Stipendium nach Deutschland kam. Neben Romanen schrieb er zahlreiche Theaterstücke, Kino- und Fernsehfilme, Hörspiele und Essays in überregionalen deutschsprachigen Zeitungen. In seinen Texten zeichnet Jaroslav Rudiš mit Ironie und feinem Gespür für die Alltagsängste der Menschen die Gesellschaft anhand von besonderen Typen, die häufig Opfer tragikomischer Ereignisse sind. So sind seine Bücher cool, witzig, kritisch, politisch, poetisch, widerständig, anti-bürgerlich, berührend und verführerisch – kurzum: literarischer Rock’n’ Roll. 

Mehr über den Preisträger erfahren Sie hier.

Das Literaturhaus Rostock ist eines von 14 Häusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die zum Netzwerk der Literaturhäuser gehören. Mehr über das Netzwerk erfahren Sie hier. Der deutsch-französische Fernsehsender Arte ist Kulturpartner des Netzwerks der Literaturhäuser und unterstützt den Preis ebenso wie viele andere Initiativen. Literatur auf Arte? Finden Sie regelmäßig im Monatsüberblick auf unserer Homepage!


Lukas Bärfuss erhält den Preis der LiteraTour Nord 2018

Lukas Bärfuss (© Reiner Mnich)

Der in Zürich lebende freie Schriftsteller Lukas Bärfuss erhält den von der VGH-Stiftung ausgelobten und mit 15.000 Euro dotierten Preis der LiteraTour Nord. Mit dieser Entscheidung würdigen Jury und Stifterin den Autor für sein bisheriges Werk, insbesondere für seinen 2017 im Wallstein Verlag erschienenen Roman Hagard. Wir gratulieren!

In der Jury-Begründung heißt es: „Lukas Bärfuss ist ein scharfer Beobachter, der mit wenigen Sätzen Atmosphäre erzeugt und der unbequeme Themen aufgreift: den Völkermord in Afrika und die westlichen Verwicklungen darin wie in Hundert Tage, Suizid, Drogen, das Leben von unten betrachtet wie in Koala oder den Absturz einer bürgerlichen Existenz wie in Hagard.“
Lukas Bärfuss wird den Preis am Donnerstag, 12. April 2018, in Hannover von Friedrich v. Lenthe, Vorsitzender des Vorstandes der VGH-Stiftung, entgegennehmen. Der Preisträger wird einen bisher unveröffentlichten Text lesen.
Mehr Informationen zur LiteraTour Nord und der Preisverleihung finden Sie hier.

Lukas Bärfuss, 1971 in Thun geboren, arbeitet als Schriftsteller in Zürich. Er schreibt Romane (Hundert Tage, Koala), Essays (Stil und Moral, Krieg und Liebe) und Theaterstücke, u.a. Die sexuellen Neurosen unserer Eltern, Alices Reise in die Schweiz, die weltweit gespielt werden. 2009-2013 war er zudem als Dramaturg und Autor am Schauspielhaus Zürich tätig; hier entstanden seine Stücke Malaga und Zwanzigtausend Seiten. Der Roman Hagard erschien im Frühjahr 2017. Seine Werke wurden vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Schweizer Buchpreis 2014 sowie dem Nicolas Born Preis des Landes Niedersachsen 2015. Lukas Bärfuss ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Einen Rückblick zur Lesung finden Sie hier.


Veranstaltung verpasst?

In der Rubrik »Rückblick« finden Sie Fotos und Kurzberichte von unseren Lesungen mit  Gerhard Henschel, Klaus Cäsar Zehrer, Sudabeh Mohafez, Jochen Schmidt und vielen mehr.


Europäische Briefwechsel zum Mitlesen


28 Autorinnen und Autoren sind im Austausch über Europa: Das Netzwerk der Literaturhäuser hat 14 Autorenpaare aus unterschiedlichen Ländern Europas zu EUROPÄISCHEN KORRESPONDENZEN eingeladen. (weiterlesen hier »)

Hier geht es zum Gesamtprojekt »


Die nächsten Veranstaltungen

27.04.2018 | 22:00 Lange Nacht der Bücher / Kempowski-Tage 2018 Dorit Linke: »Jenseits der blauen Grenze«

Lesung & Gespräch (Ort: Hugendubel)

Die LANGE NACHT DER BÜCHER beginnt um 20 Uhr; Dorit Linke ist ab 22 Uhr im Gespräch mit Katrin Möller-Funck (Kempowski-Archiv Rostock) und Ulrika Rinke (Literaturhaus Rostock). Die DDR im August 1989: Hanna und Andreas sind ins... [mehr]

04.05.2018 | 19:30 Linus Volkmann: »Die Beatles sind Idioten, Radiohead auch«

Wie geht zeitgemäßer Popjournalismus? Multimedia-Lesung mit Spaß & Krawall

Linus Volkmann liebt gute Popkultur so sehr, dass er der schlechten mit einem flammenden Schwert auflauert - seine Polemiken sind berüchtigt. Man muss nicht immer mit ihm einer Meinung sein, aber es ist gut zu wissen, dass nicht... [mehr]

08.05.2018 | 20:00 Olga Slawnikowa: »2017«

Lesung & Gespräch (deutsch & russisch)

Moderation: Alisa Woronow (Literaturhaus Schleswig-Holstein) Übersetzung: Gelena Reiß Textpassagen auf Deutsch: Ulrika Rinke (Literaturhaus Rostock) »Nabokov im Rock« Swetlana Alexijewitsch (Literaturnobelpreisträgerin... [mehr]